Baubiologie

Die Baubiologie befasst sich mit den Beziehungen und Wirkungen zwischen Menschen und bebauter Umwelt.

»Bau« steht für Haus, Heimat, Geborgenheit und Haut
»Bios« steht für Lebenskraft und belebte Welt
»Logos« steht für Schöpfung, Vernunft, Harmonie und Einheit

In diesem Sinne steht die Baubiologie für menschengerechtes und umweltbewusstes Handeln, indem sie z. B. für unsere Behausung die Verwendung möglichst natürlicher Baustoffe vorsieht, die die nahe Umgebung bietet.

Manches Geschöpf ist da vorbildlich am Werk und bietet funktionell erfolgreiche und schön anzusehende Ergebnisse.

Die interdisziplinäre Baubiologie erreicht dies, weil sie technische, ästhetische, gesundheitliche, ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt.

Der Standard der baubiologischen Messtechnik umfasst physikalische, 
chemische und biologische Risikofaktoren, welche in Schlaf- und 
Wohnräumen, an Arbeitsplätzen und auf Grundstücken sachverständig 
untersucht, gemessen, ausgewertet und schriftlich dargestellt werden, z. B. in einem Gutachten.

Standard der baubiologischen Messtechnik

Der Standard formuliert Richtwerte und messtechnische Randbedingungen.

Ziel ist die professionelle Erkennung, Minimierung und Vermeidung von 
Belastungsfaktoren. Jede Risikoreduzierung wird angestrebt.

Bewertungsmaßstab für die baubiologische Messung, Bewertung und 
Sanierung ist der von menschlichen Aktivitäten unbeeinflusste lokale 
Außenbereich. Idealerweise ist der Maßstab der ursprüngliche, natürliche (lokale) Umgebungszustand, die „Natur“.